Guten Tag,
aufräumen in Blog und Shop schützt vor dem Posten nicht. Denn es gilt: „Publish or purrisch“ bzw. „Veröffentliche oder verende.“ Außerdem ist der Juli für Menschen mit Behinderung in jedem Jahr ein wichtiger Monat, weil der Juli der Monat des Behindertenstolzes ist.
Und am Wochenende habe ich eineAnthologie gefunden, auf die die Herausgeberin Lucia L’Audace und alle Autor*innen stolz sein können: Angry Cripple: Stimmen behinderter Menschen gegen Ableismus.
Was mir direkt gefallen hat, sind die Erläuterungen zu den derzeit wichtigen Begriffen wie Angry Cripples, Ableismus und viele mehr. So können sich „alte Schrapnellen“ wie ich inzwischen eine bin, auf den aktuellen Diskussionsstand bringen und sich für aktuelle Themen stark machen.
Als Angry Cripples werden Menschen mit Behinderung bezeichnet, die angeblich durch ihre Behinderung verbittert sind. Gleich im Vorwort der Anthologie wird deutlich darauf hingewiesen, dass eine Absicht des Buches ist, sich diesen Begriff neu anzueignen und auszusprechen, was Menschen mit Behinderung zu recht wütend, „angry“ macht.
Das Buch enthält unterschiedliche Texte, eine Petition, eine Kurzgeschichte, biographische Skizzen, Interviews und eine Anzahl von Posts aus dem Internet von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Die Netzfundstücke wurden dem Buch beigefügt, weil aus Platzmangel nicht so viele längere Texte in die Anthologie aufgenommen werden konnten.
Die Themen sind vielfältig: pränatale Diagnostik, Einsamkeit, politisches Engagement usw.
Ich wünsche euch eine interessante Lesezeit und eine konstruktive Reflektion über die Texte.
Und hier geht’s zu den drei Buchformaten:
Angry Cripples: Stimmen behinderter Menschen gegen Ableismus als Ebook
Angry Cripples: Stimmen behinderter Menschen gegen Ableismus gebundenen Ausgabe.
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Angry Cripples: Stimmen behinderter Menschen gegen Ableismusals Hörbuch.
Ich gebe fünf von fünf Sternen.
Gruß
Die Chris (Paula Grimm)