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Guten Tag,

länger schon hatte ich die Absicht diesen vier Sängerinnen und ihren Biographien eine kleine Serie zu widmen. Aber heute konnte ich es nicht lassen und starte das Quartett. Die Stimmen aller vier Frauen sind aus der Musikwelt, vor allem der Musikwelt des 20. Jahrhunderts nicht wegzudenken, Haydée Mercedes Sosa, Joan Baez, Nana Mouskouri und Tina Turner.

Einige Musikbeispiele von jeder Sängerin habe ich bei Youtube gefunden. Und über alle stehen Biographien oder Autobiographien als Lebensporträts beereit.

Haydée Mercedes Sosa wurde am 09. Juli 1935 in San Miguel de Tucumá, Argentinien geboren. Sie verstarb am 04. Oktober 2009 in Buenos Aires. Sie stammte aus einer einfachen indigenen Familie. Ihre Karriere als Sängerin begann Anfang der 60er Jahre. Sowohl ihr musikalisches als auch ihr soziales und politisches Engagement war vielseitig. Folklore, Latin Jazz, Latin Rock et c. gehörten zu dem Liedgut, dass sie über vierzig Jahre lang interpretierte. Sie war im politsichen Widerstand gegen die Militärdiktatur in argentinien, Botschafterin der UnICEF, setzte sich für Frauenrechte ein usw.

In deutscher Sprache liegen zwei Bücher über sie vor. Beide wurden von Anette Christensen, einer dänischen Autorin verfasst.

Das erste Buch erschien auf deutsch im Jahr 2023. Dieses Buch kenne ich bereits. Ich habe es mit der Kindlelesehilfe gehört.

Anette christensen hörte die Stimme von Merce, wie sie auch genannt wurde, in einem ausschnitt an ihrem Todestag. Diese akustische Begegnung ließ sie, die in einer Lebenskrise steckte, nicht unberührt. Sie befasste sich mit dem Leben der Sängerin und der tiefe Eindruck, den die Altstimme der Sängerin auf sie gemacht hatte, half ihr Hoffnung zu schöpfen, um sich ändern zu können.

Das Buch ist als Ebook und Taschenbuch erhältlich:
Mercedes Sosa Die Stimme der Hoffnung: Eine Begegnung, die mein Leben änderte als Taschenbuch
Mercedes Sosa Die Stimme der Hoffnung: Eine Begegnung, die mein Leben änderte
Zu diesem Buch entstand auch eine Play List bei Youtbe:

Mercedes Sosa the voice of hope.
Es enthält viele Lieder und Episoden von und über die Sängerin.

Das zweite Buch über Mercedes Sosa von anette Christensen erschien im Mai 2026. Im Klappentext wird uns versprochen, dass es auch um den Nachklang, die bleibende Wirkung „der Stimme Lateinamerikas“ geht. Dieses Buch werde ich ebenfalls mit der Kindlelesehilfe lesen und freue mich darauf.
Mercedes Sosa – Mehr als nur ein Lied im Kindleformat
Mercedes Sosa – Mehr als nur ein Lied: Eine Hommage an ‘La Negra’ die Stimme Lateinamerikas 1935-2009 als Taschenbuch

Kennen- und liebengelernt habe ich La Negra, die Stimme Lateinamerikas, die Stimme der Hoffnung durch die Radiosendung Matinee der Liedersänger im Wdr, Anfang der 80er Jahre. Usnd ich hatte das große Glück Merce in der alten Oper in frankfurt erleben zu dürfen. Das war am Abend vor Fronleichnam des Jahres 1986.

Übrigens, ist Mercedes Sosa mit zwei der drei anderen Sängerinnen auch aufgetretn bzw. hat mit ihnen zusammen gesungen, mit Joan Baez und Nana Mouskouri. Mit vielen anderen Musiker*innen, nicht nur aus Lateinamerika war sie ebenfalls auf der Bühne, Konstantin Wecker, Luciano Pavarotti et c. haben mit ihr gemeinsam gesungen.

Hier kommen für diejenigen, die Merce noch nicht kennen zwei Links von Youtube:
Negrita Martina
Mercedes Sosa en Argentina 06. Gracias a la vida geschrieben und komponiert von Violetta Para.

von diesem Liebeslied gibt es sehr viele unterschiedliche Aufnahmen. Auch Mercedes Sosa hat mehrere Versionen von diesem Lied, das die Chilenin Violetta Para kompniert und gedichtet hat, herausgebracht. viele Versionen, die ich kenne, gefallen mir gut. Aber diese Lifeaufnahme aus Argentinien gefällt mir am Besten.

Ich wünsche euch gute Unterhaltung mit der musik und den Büchern. „Herzlichen Glückwunsch zum 91. Geburtstag!“ Nur, wer vergessen ist, ist wirklich tot.

Gruß

Die Chris (Paula Grimm)

Veröffentlicht von Paula

Dies ist das Blogprojekt und die Website der vollblinden Autorin Paula Grimm. Der Autorenname ist ein Pseudonym, das die Verfasserin von Blogs, Podcast und büchern seit 2012 nutzt. Mit ihrem Autorennamen ehrt sie ihre Mutter. Diese verstarb im Jahr 2010. Einer ihrer Vornamen war Paula und der Mädchenname lautete Grim m.

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